Aktuelles

29.4.22

Veranstaltung am 5.5.22 in Halle/Saale

Am 5.5. ab 18 Uhr werden wir unser Projekt in der VL Ludwigstraße 37 in Halle vorstellen. Alle Infos:

https://fb.me/e/1if0JVRL9


5.2.22

Zeitzeugeninterview zu den Ereignissen am 2./3.10.90 in Berlin veröffentlicht 

Wir konnten mit einem damaligen Punk und Antifa aus Suhl sprechen, der für den 2. und 3. Oktober 1990 nach Berlin gefahren war, um dort beim Schutz der besetzten Häuser zu helfen und an der Demo gegen die Vereinigung teilzunehmen. Darin berichtet er auch von den militanten Auseinandersetzungen mit der Polizei am Ende der Demo auf dem Alexanderplatz. Das Interview findet ihr hier:

https://zweiteroktober90.de/angriffe/interview-mit-arne/


17.12.21

Online-Veranstaltung: „Deutscher Feiertag, deutsche Gewaltnacht – Überfälle auf Vertragsarbeiter:innen und Linke in Thüringen am 2./3. Oktober 1990“

am 20.12.21, 19 Uhr, im digitalen veto
http://veto.blogsport.de/2021/12/17/424/

Die Nacht vor der sogenannten Wiedervereinigung 1990 war nicht friedlich. In Eisenach belagern „einheimische Jugendliche“ und hessische Neonazis tagelang das Wohnheim der Vertragsarbeiter:innen aus Mosambik. In Weimar, Jena und Erfurt überfallen Rechte linke Jugendzentren und besetzte Häuser. Wie auch in anderen ostdeutschen Orten attackieren die vom Nationalismus besoffenen Deutsche und Neonazis in erster Linie linke, alternative und migrantische Leben und Räume. Von dieser Gewalt der Vereinigungsnacht, die ein Startschuss für die sogenannten „Baseballschlägerjahre“ war, wird wenig gesprochen – genau wie von der rassistischen Ausgrenzung, die Vertragsarbeiter:innen in der DDR und nach der Wende erfahren haben.

Diese Gewaltgeschichte wurde (bewusst) vergessen (gemacht). Und doch ist sie immer noch sehr relevant, gerade weil sie viel mit den Erfahrungen von Menschen in linken und migrantischen Räumen heute zu tun. Anlässlich des 30. Jahrestages des „Tags der deutschen Einheit“ hat die Gruppe zweiteroktober90 aus Jena eine Website mit ihren Rechercheergebnissen veröffentlicht und ein Jahr darauf einer Broschüre herausgebracht.

Im Laufe des Abends wollen wir mit der Gruppe zweiteroktober90 und mit der Eisenacher Historikerin Jessica Lindner-Elsner ins Gespräch kommen zu ihren Rechercheergebnissen. Einen Schwerpunkt werden die Vorfälle in Eisenach, Erfurt, Weimar und Jena bilden. Bringt Eure Fragen mit!

Die Veranstaltung wird online über BigBlueButton stattfinden. Über folgenden Link gelangt ihr zum Raum: https://bbb006hz.makeutopia.de/b/vet-o1v-p37-xvk


3.11.21

Veranstaltung: „Neonazistische Gewalt im Kontext der deutschen Wiedervereinigung: Ein Beispiel der (Nicht-)Erinnerung“

am 9.11.21, 18 Uhr, an der Uni Gießen

Einer unserer Gastautoren in der Broschüre, Prof. Dr. Stefan Peters von der Uni Gießen, lädt uns zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung nach Gießen ein: Am 9. November, 18:00 Uhr, Licher Str. 68, Hörsaal 1 diskutieren Paulino Miguel (ehemaliger Vertragsarbeiter in der DDR), Laura Peter (zweiteroktober90.de) und Prof. Dr. Stefan Peters (JLU Gießen / Instituto CAPAZ), morderiert von Julia Schwab (JLU Gießen).

Veranstaltungstext: Der Mauerfall am 9. November 1989 bildet zweifellos eine entscheidende Wegmarke in der deutschen Geschichte und ebnete den Weg für die Wiedervereinigung. Die Bilder der ‚friedlichen Revolution‘ wurden rasch zu einem zentralen Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses der Bundesrepublik und fanden ihren Widerhall weit über die Grenzen Deutschlands oder Europas. Weitgehend ausgeblendet wird dabei, dass der Prozess der Wiedervereinigung von einem Erstarken rechtsradikaler und neonazistischer Kräfte begleitet wurde, neonazistische Gewalt auf der Tagesordnung stand und bald in die pogromartige Gewalt der ‚Baseballschlägerjahre‘ überging. Die Podiumsdiskussion möchte diese vergessene Seite der Wiedervereinigung in den Fokus rücken und nach den Ursachen und Folgen der neonazistischen Gewalt sowie den Gründen für die Ausblendung aus der kollektiven Erinnerung zur Wiedervereinigung fragen.


27.10.21

Die Broschüre ist da!

Unsere Broschüre ist gedruckt und wird ab heute versandt! Vielen Dank noch einmal allen Spender:innen, die das möglich gemacht haben! Ihr könnt die Broschüre bei uns per E‑Mail kostenfrei bestellen – für euch persönlich und auch, wenn ihr sie weiter verteilen möchtet. Bitte gebt dazu die Zahl der Exemplare und eine Lieferadresse an.


14.10.21

Interview in der Jungle World

Im Anschluss an unsere Veranstaltung im about:blank in Berlin konnten wir der Jungle World ein kleines Interview geben.

Online hier:
„Teils pogromartige Geschehnisse“


3.10.21

Veranstaltung: „Deutscher Feiertag – Deutsche Gewaltnacht“

am 7.10.21, 19 Uhr, im about:blank (Berlin)

Das Museum des Kapitalismus hat uns nach Berlin in den Hof des about:blank eingeladen. Wir konnten dort vor 50 interessierten Leuten unsere Arbeit vorstellen. Außerdem hat ein ehemaliger Hausbesetzer aus Zerbst über den Angriff auf die Kötschauer Mühle gesprochen.


6.9.21

Veranstaltung: „Geschichte von unten“

am 15.9.21, 18 Uhr, in Emils Ecke (Jena)

Am 15. September um 18 Uhr werden wir in Emils Ecke in der Emil-Wölk-Straße 5 in Jena-Neulobeda mit anderen unabhängigen Geschichtsinitiativen zum Thema „Geschichte von unten“ ins Gespräch kommen. Dabei werden wir unsere Arbeit vorstellen und auch von den anderen Initiativen hören, womit sie sich beschäftigen. Wir freuen uns außerdem, euch kennenzulernen und auch von euch zu erfahren, was euch bewegt.

Mehr Informationen:
Veranstaltung „Geschichte von unten“


30.7.21

Crowdfunding-Aktion für Broschüre

Nach dem Start des Online-Projekts im letzten Jahr wollen wir zum diesjährigen Jahrestag der Vereinigung gern eine Broschüre herausgeben mit Ausschnitten aus der Online-Dokumentation und Beiträgen mehrerer Gastautor:innen.

Um die Druckkosten zu finanzieren, haben wir eine Crowdfunding-Aktion gestartet:

https://www.startnext.com/zweiteroktober90

Unterstützt uns gern!


1.4.21

Artikel in Studierendenmagazin unique

In der April-Ausgabe der unique – interkulturelles Studierendenmagazin für Jena, Weimar & Erfurt haben wir einen Artikel über den 2. und 3. Oktober 1990 und unser Projekt veröffentlichen können.

Online hier:
„Die Gewalt der Einheit“


25.2.21

MDR Zeitreise in die „Baseballschlägerjahre“ und u.a. nach Zerbst

Am Sonntag, 28.2., thematisiert der MDR in seiner Reihe „Zeitreise“ die Nazigewalt in den 1990er Jahren und widmet sich u.a. dem Angriff auf die Kötschauer Mühle in Zerbst und unseren Recherchen dbzgl.

Programmhinweis des MDR:
„Glatzen, Chaos und Gewalt – Die Baseballschlägerjahre im Osten“


18.2.21

Podcast „Rechter Terror“ des BR

Bayern 2 hat einen sehr hörenswerten 5‑teiligen Podcast produziert, in dessem letzten Teil es um die „Die DDR und die Hetzjagd von Erfurt“ geht mit u.a. einer kurzen Passage zum 2./3.10.1990 und einem Verweis auf unser Projekt. 

Hier der gesamte Podcast:
„Rechter Terror – Vier Jahrzehnte rechtsextreme Gewalt in Deutschland“


15.12.20

Neuer Artikel online: Eisenach

Infolge von Hinweisen eines Zeitzeugen zu einem Angriff auf ein Wohnheim mosambikanischer Vertragsarbeiter:innen in Eisenach-Nord haben wir Zeitungsmeldungen recherchieren können und mit der Historikerin Jessica Lindner-Elsner gesprochen. Den daraus entstandenen Beitrag findet Ihr hier.


8.10.20

Artikel in der Jungle World

Die Jungle World berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe (2020/41) über unser Projekt. 

Online hier:
„Fackeln, Steine und Benzin“


7.10.20

Versuch einer Aufarbeitung in Zerbst

30 Jahre nach dem Angriff auf die Kötschauer Mühle fand am vergangenen Freitag in Zerbst ein Treffen statt, an dem neben Betroffenen des Angriffs auch Vetreter:innen der Stadt Zerbst und der Medien teilnahmen. Initiiert wurde das Treffen von Oliver, mit dem wir im Zuge unserer Recherchen zu dieser Seite auch ein Interview führten. Unter dem Titel „Fast vergessen: Sturm auf die Kötschauer Mühle“ berichtet die Zerbster Volksstimme am heutigen Tag in einem ganzseitigen Artikel über das Treffen und auch über den Angriff am Abend des 2. Oktober 1990 und die ihn mit ermöglichenden Umstände – und verweist am Ende des Berichts auch auf unser Projekt.

Der Artikel ist mittlerweile auch online verfügbar:
„Sturm auf die Kötschauer Mühle“


3.10.20

Artikel bei ZEIT ONLINE

Christian Bangel blickt auf „30 Jahre Wiedervereinigung“ und verweist dabei auch auf unsere Recherchen:
„Nacht der Deutschen Einheit“

Artikel bei Telepolis und der Freitag

Peter Nowak widmet unserem Projekt je einen Artikel bei Telepolis und der Freitag.


2.10.20

Interview mit Libertad Media

Die unabhängige Online-Zeitung Libertad Media aus Jena hat uns ebenfalls interviewt – nachzulesen hier:
https://libertad-media.de/2020/der-2-oktober-1990-ein-tag-der-gewalt/

Interview mit Radio LOTTE Weimar

Ein weiteres Radio-Interview hat Radio LOTTE mit uns geführt. Hier der Mitschnitt:
https://www.radiolotte.de/radio/online-dokumentation-zweiteroktober90-34755.html


1.10.20

Interview mit Radio F.R.E.I. Erfurt

Auch das Erfurter Radio F.R.E.I. hat ein Interview mit uns gemacht, das hier nachgehört werden kann:
https://www.radio-frei.de/index.php?iid=7&ksubmit_show=Artikel&kartikel_id=8434

Regionalzeitungen berichten

In einigen Regionalzeitungen des „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ – darunter die Leipziger Volkszeitung, die Osteezeitung und die Märkische Allgemeine – erscheint heute ein (einheitlicher) Artikel zu unserem Projekt. Online leider hinter einer Bezahlschranke:
„Im dunklen Schatten der Wiedervereinigung: Neonazi-Gewalt am 2. Oktober 1990“


29.9.20

Interview mit coloRadio Dresden

Das freie Dresdner Radio coloRadio hat mit uns gesprochen. Das Interview findet ihr hier:
https://www.freie-radios.net/104529


28.9.20

Gastbeitrag von David Begrich

David Begrich vom Miteinander e.V. hat einen Beitrag zu unserer Seite verfasst, den wir gern veröffentlichen:
„Notizen zur vergessenen Gewaltgeschichte des 3. Oktober 1990“

Der rbbKultur-Newsletter weist auf uns hin

Der rbbKultur hat uns in die aktuelle Ausgabe seines wöchentlichen Newsletters aufgenommen:
https://www.rbb-online.de/rbbkultur/newsletter/archiv/newsletter_20200928.html


26.9.20

Das Neue Deutschland berichtet

Mit „Im Wendeschatten“ und „Die Gewalt der Vereinigung“ berichtet das Neue Deutschland in seiner Samstagausgabe sowie online in zwei Artikeln über unser Projekt.